Handelskammer fordert ein städtebauliches Konzept für die Martinistraße

(PM 28-2017, 12.06.2017) Mit Unverständnis reagiert die Handelskammer Bremen - IHK für Bremen und Bremerhaven auf die vom Bausenator angekündigten provisorischen Mittelinseln in der Martinistraße. Ein Beitrag zur notwendigen Aufwertung der Bremer Innenstadt sei in dieser unabgestimmten Maßnahme nicht zu erkennen.
Im Zusammenhang der Innenstadtentwicklung muss es nach Auffassung der Handelskammer bei der Martinistraße generell um folgende drei Aspekte gehen: um die bessere Verknüpfung von Obernstraße und Schlachte, um Optierungen für den motorisierten Verkehr und bei der Erreichbarkeit des Parkhauses Pressehaus sowie insbesondere auch um die Frage, wie sich die Geschäftslagen in den Erdgeschossen attraktiver gestalten lassen.
Für eine derart anspruchsvolle Aufgabenstellung, so die Handelskammer, sei ein überzeugendes städtebauliches Gesamtkonzept erforderlich, in dessen Erarbeitung auch die Innenstadtwirtschaft einbezogen werden sollte.