„Nach dem Brexit-Schock“ – Auswirkungen auf die Wirtschaft: Veranstaltung in der Handelskammer am 23. März

(PM 15-2017, 09.03.2017) Eine Mehrheit der Briten stimmte im vergangenen Jahr für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Premierministerin Theresa May will diesen nun schnell und konsequent umsetzen. Was der „harte Brexit“ für die Handelsbeziehungen zwischen Europa und Großbritannien bedeuten könnte, darüber informieren die Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven und die British Chamber of Commerce in Germany e.V. (BCCG) am Donnerstag, 23. März 2017, von 17.00 bis 19.30 Uhr im Haus Schütting (Am Markt 13, 28195 Bremen).
Bei der Veranstaltung wird unter anderem diskutiert, ob bestimmte europäische Länder oder Branchen vom Brexit besonders betroffen sind, welche Auswirkungen es hinsichtlich der Arbeitnehmerfreizügigkeit geben könnte und wie die EU in den Verhandlungen stabilisiert werden kann. Eine Einführung in das Thema übernehmen Hans-Christoph Enge (Honorarkonsul Großbritanniens in Bremen) und Volkmar Herr (Geschäftsführer International der Handelskammer). Nick Leake (Botschaftsrat und Leiter der Abteilung EU und Wirtschaft bei der Britischen Botschaft in Berlin) wird in seinem Impulsvortrag die britische Sicht erläutern.
Danach folgt eine Podiumsdiskussion mit Nick Leake und Dr. Jan Eichhorn (Lecturer in Social Policy an der University of Edinburgh) sowie mit Markus Steinke (Vice President Strategy, Brexit Task Force Leader, Airbus Toulouse), Andreas Meyer-Schwickerath (Geschäftsführer des Vorstands der BCCG, Berlin) und Nikolaus Schadeck (Leiter Audit Country Practice UK, Partner KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft). Moderiert wird die Diskussion von Mathias Dubbert (Leiter Referat Europapolitik, DIHK in Brüssel).