CETA- Handelsabkommen zwischen EU und Kanada

Positive Gestaltung der Globalisierung durch das CETA Abkommen

Mit der  Abstimmung zum europäisch-kanadischen Freihandelsabkommen Ceta im  EU-Parlament vom 15.12.2017, wird sich einmal mehr für offene Märkte aus-gesprochen. „Ein starkes Signal“ – so die Wertung von DIHK-Präsident Eric Schweitzer. 
Aufgrund des wachsenden Warenhandels, wird es  immer wichtiger, neue Markt-zugänge zu schaffen  und die internationale Zusammenarbeit zu gestalten.                  Das  Handelsabkommen, wie das EU-Kanada-Abkommen „CETA“, ist insbesondere für mittelständische Betriebe hilfreich bei der Markterschließung. Das jährliche Handels-volumen mit der EU – dem zweitwichtigsten Handelspartner des nordamerikanischen Landes – beträgt mehr als 63 Milliarden Euro, allein auf Deutschland entfielen 14 Milliarden Euro.
Im Fokus der bremischen Wirtschaft stehen dabei besonders die Bereiche Rohstoffe, Energie, Umwelttechnologie, Maschinen und Ausrüstungen, Maritime Wirtschaft und Häfen sowie die Nahrungsmittelindustrie (u.a. Fischwirtschaft).
Die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und Kanada über ein um-fassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA - Comprehensive Economic and Trade Agreement) wurden bereits im August 2014 abgeschlossen und am 15.02.2017 vom EU-Parlament ratifiziert. 

Worum geht's bei CETA?

  • Abschaffung/Reduzierung von Zöllen
  • Zugang zu öffentlichen Aufträgen in Kanada für EU-Unternehmen
  • Verstärkte Zusammenarbeit bei der Regulierung
  • Schutz europäischer Innovationen und landwirtschaftlicher Erzeugnisse mit besonderem geografischem Ursprung
  • Erleichterung des Handels mit Dienstleistungen
  • Investitionsförderung und Investitionsschutz
  • Gewährleistung guter künftiger Zusammenarbeit
  • Wahrung der Demokratie sowie der Verbraucher- und Umweltschutznormen
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) stellt online umfassende aktuelle Informationen zum Handelsabkommen zur Verfügung.